Götz Frittrang – 12. Dezember 2026

Götz Frittrang

Götzendienst

Dienstreise, Dienstfahrrad, Dienstaufsichtsbeschwerde. Leben ist, wenn immer einer was will und dann ist man tot. Wir erfüllen unseren Dienst, wir tun unsere Pflicht und wir erfüllen die Erwartungen anderer. Aber ist das genug? Und wollen wir das überhaupt?

Götz Frittrang wird philosophisch und filtert die Themen der Zeit durch seinen ganz eigenen Blick. Warum ist man nicht mal beim Supermarkteinkauf vor politischen Fehltritten sicher und wie positioniert man sich in globalen Konflikten, ohne direkt einen Shitstorm zu riskieren? Was sagt der Inhalt des Kühlschranks über die Stabilität im Leben aus? Und ist die Worcestershiresauce wirklich noch gut, die da seit dem Studium steht?

Der charmante Bühnenberserker lässt den erhobenen Zeigefinger zuhause und konzentriert sich ganz auf seine Kernkompetenz: Eskapismus in schwierigen Zeiten. Nach „Götzseidank“ und „Götzendämmerung“ ist „Götzendienst“ nun das dritte Programm, bei dem er seinen Namen irgendwie in den Titel bastelt. Muss das sein? Nein, aber laut einem Medientyp aus dem ICE-Bordrestaurant „verkauft sich sowas einfach“.

Hoffen wir also, dass ihm damit endgültig die Götz-Wortwitze ausgegangen sind, und denken Sie nicht zu viel darüber nach, was das alles zu bedeuten hat – nicht der Titel, nicht das Universum und nicht der ganze Rest. Freuen Sie sich auf ausgezeichnetes Kabarett und eine bildgewaltige Geschichtenerzählung, die Sie für einen Abend das Grübeln vergessen lässt.

Pressestimmen:

„Schonungslos ehrlich wirkende Selbstoffenbarung und unverblümte Direktheit funktionieren prima: Dieser ständig scheiternde, dicke, stellenweise schon mal dampfplaudernde Antiheld steht immer sympathisch da.“ (Passauer Neue Presse)

„Frittrang brennt ein gewaltiges Bühnenfeuerwerk ab – Souveränes Spiel mit Wortgewalt.“ (Main Echo)